window.ga=window.ga||function(){(ga.q=ga.q||[]).push(arguments)};ga.l=+new Date; ga('create', 'UA-84776316-1', 'auto'); ga('set', 'forceSSL', true); ga('set', 'anonymizeIp', true); ga('require', 'displayfeatures'); ga('require', 'cleanUrlTracker'); ga('require', 'outboundLinkTracker'); ga('require', 'ec'); ga('send', 'pageview'); ga('set', 'nonInteraction', true); setTimeout("ga('send', 'event', 'read', '20 seconds')", 20000); Anämie | Krankheitslexikon | Für Dein Tier

Anämie

IMG_2872

Anämie bezeichnet einen Mangel an roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Es gibt verschiedene Ursachen für eine Anämie. Grundsätzlich lassen sich zwei Ursachen unterscheiden:
1. Es werden zu wenig rote Blutkörperchen hergestellt um den normalen Verbrauch zu decken. Eine solche Anämie wird als „aregenerativ“ beschrieben da kein vermehrtes Vorkommen junger Blutkörperchen (Retikulozyten) beobachtet werden kann. Ursache für eine ungenügende Bildung von Blut sind Schäden am Knochenmark (z.B. in Folge einer Leukämie), ein Mangel an Nährstoffen (v.a. Eisen) oder ein Mangel an Botenstoffen (v.a. ein Mangel an Erythropoetin (EPO), einem Botenstoff der in der Niere hergestellt wird und die Blutbildung anregt. Ein solcher Mangel kann bei Chronischer Niereninsuffizienz entstehen.).
2. Es werden zu viele rote Blutkörperchen abgebaut oder zerstört als dass der Organismus diese in gleichem Maße nachbilden kann. Der Körper versucht jedoch sein Möglichstes, weshalb im Blut viele Retikulozyten auftauchen. Eine solche Anämie bezeichnet man deshalb als „regenerativ“. Erkrankungen, welche mit einer Anämie einhergehen, gibt es reichlich: Anaplasmose, Haemobartonellose, Babesiose, Erkrankungen der Milz, Autoimmunerkrankungen (abgekürzt als AIHA).
Unabhängig von der Ursache sind die meisten Symptome Kreislaufbezogen: um die gleiche Menge Sauerstoff zu transportieren erhöht der Organismus Herz- und Atemfrequenz. Betroffene Tiere sind deshalb schneller erschöpft und wirken alt und krank.
Immer wenn im Blutbild eine bedeutende Anämie festgestellt wird sollte die Suche nach der Ursache als absolute Priorität angesehen werden. Nur dann ist eine gezielte Behandlung möglich.
Die Blutbildung von Hunden, Katzen und Pferden kann unspezifisch mit Eisenverbindungen (ideal: zweiwertiges Eisen), Vitamin B12 und Vitamin C unterstützt werden.