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Hämobartonellose (Feline infektiöse Anämie)

anaplasmose

Die Hämobartonellose, auch als Feline Infektiöse Anämie bezeichnet, ist eine durch hämotrope Mycoplasmen hervorgerufene Infektionskrankheit. Zwar betrifft die Erkrankung - wie der Name schon sagt - Katzen, aber hämotrope Mycoplasmen können auch bei Hunden nachgewiesen werden.

In erster Linie betrifft die Feline Infektiöse Anämie rote Blutkörperchen, welche durch Erreger und Immunantwort sowohl im Blut als auch bereits im Knochenmark geschädigt werden. Dies kann zu einer teils dramatischen Anämie (Blutarmut) führen.
Die Diagnostik erfolgt idealerweise mittels direktem Erregernachweis (PCR) aus dem Blut, nachdem eine Anämie festgestellt wurde. Betroffene Tiere zeigen häufig eine starke Gelbsucht („Hyperbilirubinämie“). Viele Labore bieten bereits sogenannte „Anämie-Profile“ an.

Übertragen wird der Erreger vermutlich durch Parasiten, v.a. Flöhe oder Zecken. Die Symptome einer Hämobartonellose sind meist Schwäche, Bewegungsunlust und Fieber. Im Verlauf der Erkrankung kann auch eine Polyarthritis hinzukommen.

Viele Verläufe der Hämobartonellose enden dramatisch, da sie durch eine Autoimmunkrankheit verkompliziert werden. Auch die starke Belastung der Leber durch zerfallende Blutbestandteile (Bilirubin!) kann die Prognose verschlechtern.

Die Therapie umfasst eine gezielte, mehrwöchige Antibiose. Da die Erkrankung durch immunologische Komplikationen äußerst kompliziert verlaufen kann, wird manchmal auch eine Immunsuppression nötig. Der Erfolg einer Therapie muss mittels negativem Erregernachweis (oder sinkendem Antikörper-Titer) bestätigt werden.

Unterstützend kann die Omega-3-Fettsäure EPA das Immunsystem positiv beeinflussen („modulieren“), die Leber kann mittels SAMe und Silymarin positiv beeinflusst werden.
Sollte ein gleichzeitiger Eisenmangel die Nachbildung roter Blutkörperchen behindern empfiehlt sich die Supplementierung von zweiwertigem Eisen, am Besten in Verbindung mit Kupfer, B12 und Vitamin C.