window.ga=window.ga||function(){(ga.q=ga.q||[]).push(arguments)};ga.l=+new Date; ga('create', 'UA-84776316-1', 'auto'); ga('set', 'forceSSL', true); ga('set', 'anonymizeIp', true); ga('require', 'displayfeatures'); ga('require', 'cleanUrlTracker'); ga('require', 'outboundLinkTracker'); ga('require', 'ec'); ga('send', 'pageview'); ga('set', 'nonInteraction', true); setTimeout("ga('send', 'event', 'read', '20 seconds')", 20000); Analbeutelentzündungen, Analbeutelabzess | Krankheitslexikon | Für Dein Tier

Analbeutelentzündungen, Analbeutelabzess

IMG_2878

Zu einer Entzündung mit oder ohne Verschluss der Analbeutel kommt es meistens durch bakterielle Infektionen, Futterwechsel, Parasiten, Allergien oder andere Gründe für stetiges Belecken der Perianalregion. Das Eindickung des Sekrets führt zusätzlich zu einem starken Juckreiz, die Infektion im Verlauf zu Schmerzen und Kotabsatzstörungen. Sind die Ausführungsgänge der Analbeutel komplett verschlossen, kommt es zu einer Abszedierung: Der eitrige Infektionsherd durchbricht den Analbeutel sowie die äußere Haut.

Im frühen Stadium lässt sich eine Analbeutelinfektion durch Spülung der Beutel unter Kontrolle bringen. Wichtig ist eine Entleerung des Sekrets. Abszesse müssen gründlich gesäubert werden und benötigen auch eine systemische Antibiose. Bei rezidivierenden Analbeutelproblemen sollten verstärkt Omega-3-Fettsäuren, vor allem EPA, zugeführt werden. Ein Futterwechsel muss überlegt werden.

Lassen sich die wiederkehrenden Entzündungen auch mit diesen Maßnahmen nicht kontrollieren, kann eine chirurgische Analbeutelentfernung in Betracht gezogen werden.