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HCM (Hypertrophe Kardiomyopathie)

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Die HCM beschreibt eine Verdickung des Herzmuskels der linken Seite. Die Krankheitsursache kann primär oder sekundär sein. Primäre, meistens idiopathische (=„Krankheitsentstehung ohne feststellbare Grundursache“) HCMs sind beim Hund äußerst selten, bei der Katze hingegen die häufigste Herzerkrankung. Eine sekundäre HCM ist hingegen die Folge vieler unterschiedlicher Erkrankungen. Hierzu zählen die Aortenstenose, chronischer Bluthochdruck oder Mitralklappenprobleme. Die Folge einer HCM ist eine Linksherzinsuffizienz mit einem Stauungsödem der Lunge. Bei der Katze erhöht sich leider das Risiko für lebensgefährliche Thrombosen enorm.

Während eine HCM kein Herzgeräusch hat, sind die zugrunde liegenden Herzerkrankungen durchaus hörbar. Bei Katzen findet sich häufig ein charakteristisches Geräusch der Mitralklappe: das sogenannte Systolic Anterior Motion (SAM). Das Geräusch entsteht durch einen Fehler des Mitralklappensegels, welches in den Ausflusstrakt der linken Kammer gerät. Dadurch kommt es zu einer Mitralklappeninsuffizienz und einer Aortenstenose.
Eine definitive Diagnosenstellung kann durch Ultraschall und/oder EKG-Untersuchungen erfolgen.

Die Therapie ist von der Schwere der Symptome sowie der Art der Grunderkrankung abhängig und sollte von einem erfahrenen Tierarzt vor Ort entschieden werden.
Eine unterstützende Fütterung mit hochkonzentrierten Omega-3-Fettsäuren (viel EPA und DHA!), B-Vitaminen sowie mit Taurin wird beim Vorliegen einer HCM in jedem Fall empfohlen.