window.ga=window.ga||function(){(ga.q=ga.q||[]).push(arguments)};ga.l=+new Date; ga('create', 'UA-84776316-1', 'auto'); ga('set', 'forceSSL', true); ga('set', 'anonymizeIp', true); ga('require', 'displayfeatures'); ga('require', 'cleanUrlTracker'); ga('require', 'outboundLinkTracker'); ga('require', 'ec'); ga('send', 'pageview'); ga('set', 'nonInteraction', true); setTimeout("ga('send', 'event', 'read', '20 seconds')", 20000); Ginkgo-Extrakt | Inhaltsstoffe | Für Dein Tier

Ginkgo-Extrakt

Ginkgo ist eine gut erforschte Heilpflanze und wird standardmäßig bei neurologischen und kognitiven Erkrankungen eingesetzt. Insbesondere Demenz ist laut Kommission E und DGPPN ein Haupteinsatzgebiet von Ginkgo-Extrakten.

Ginkgo-biloba-Bla-tter

Der chinesische Ginkgo ist eine besondere Pflanze mit enormen medizinischem Potential. In der traditionellen fernöstlichen Medizin wird Ginkgo seit Jahrhunderten intensiv genutzt, auch in Europa sind dessen besondere Wirkungen bereits seit dem 19. Jahrhundert umschrieben.

Einsatzgebiet sind deshalb vor allem Probleme des Bewegungsapparates sowie neurologische Probleme. Die Indikationen des Ginkgo bilobas in der Humanmedizin (nach Kommission E) sind insbesondere die symptomatische Behandlung von hirnorganisch bedingten Leistungsstörungen im Rahmen eines therapeutischen Gesamtkonzepts beim dementiellen Syndrom.

Die Wirkung von Ginkgo liegt in der Verbesserung des Blutflusses und der Neuroprotektion. Studien zeigen dass Nerven durch die Gabe von Ginkgo-Extrakten schneller regenerieren können.

Laut Kommission E gehören zur primären Zielgruppe das dementielle Syndrome bei primär degenerativer Demenz, vaskuläre Demenz und Mischformen aus beiden. Zudem zählen Schwindel und Tinnitus zu den primären Einsatzgebieten. Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) schlägt in Ihrer aktualisierten Therapieleitlinie „Demenz“ ebenfalls den Einsatz von Ginko-Extrakt.

Auch bei chronischen Erkrankungen, die mit lokalen Blutzucker- oder Sauerstoffproblemen einhergehen, wird Ginkgo erfolgreich eingesetzt. Inzwischen ist bekannt, dass in standardisierten Trockenextrakten die Inhaltsstoffe Flavonolglykoside, Proanthocyanidine, Diterpenlactone (u.a. Bilobalid) sowie Polyphenole vorkommen.

Dutzende von Studien beschäftigen sich mit den diversen Wirkungen dieser Inhaltsstoffe. Hauptwirkungen sind eine Verbesserung der Fließeigenschaft des Blutes. Diese Wirkung entsteht durch eine Hemmung der Thrombozytenaggregation, eine Hemmung der NO-Bildung, eine Reduktion der Erythrozyten-Verklumpung sowie eine gesteigerte Aufnahme von Sauerstoff und Glucose aus dem Blut.

Der Dosierungsvorschlag der DGPPN empfiehlt eine Dosierung von 240 mg pro Tag für Menschen. Umgerechnet entspricht dies einer Dosierung von 30 mg pro 10 kg Körpergewicht. In der Tiermedizin belegen bereits mehrere Studien die Wirksamkeit von Gingko biloba vor allem beim Einsatz bei Nervenschäden sowie bei der CDS (Cognitive Dysfunction Syndrom) bei Hunden und Katzen, einer mit Alzheimer vergleichbaren Erkrankung.

Auch bei Schlaganfällen, Hirntraumata und anderen neurologischen Erkrankungen zeigt Ginkgo-Extrakt eine überzeugende Wirkung. Bei Pferden wird Ginkgo traditionell bei metabolischen Störungen eingesetzt: eine physiologische Begründung scheint hier die Neuroprotektion und Stabilisierung des Blutflusses zu sein.

Ginkgo

Dieses Baums Blatt, der von Osten

Meinem Garten anvertraut,

Giebt geheimen Sinn zu kosten,

Wie’s den Wissenden erbaut,

Ist es Ein lebendig Wesen,

Das sich in sich selbst getrennt?

Sind es zwei, die sich erlesen,

Daß man sie als Eines kennt?

Solche Frage zu erwidern,

Fand ich wohl den rechten Sinn,

Fühlst du nicht an meinen Liedern,

Daß ich Eins und doppelt bin?

(J. W. Goethe)

Interessante Studien zu Ginkgo:

Joseph A. Araujo, Gary M. Landsberg, Norton W. Milgram, and Alda Miolo: Improvement of shortterm memory performance in aged beagles by a nutraceutical supplement containing phosphatidylserine, Ginkgo biloba, vitamin E, and pyridoxine. In: Canadian Veterinary Journal. 2008 Apr; 49(4): S. 379–385. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC227vj49pg379.pdf

Maria Cristina Osella, Giovanni Re, Rosangela Odore, Carlo Girardi, Paola Badino, Raffaella Barbero, Luciana Bergamasco: Canine cognitive dysfunction syndrome: Prevalence, clinical signs and treatment with a neuroprotective nutraceutical. In: Applied Animal Behaviour Science 105 (2007), S. 297–310. http://ajcs.org.uk/uncategorized/canine-cognitive-dysfunction-syndrome-prevalenceclinical-signs-and-treatment-with-a-neuroprotectivenutraceutical/

Araujo JA, Studzinski CM, Head E, Cotman CW, Milgram NW. Assessment of nutritional interventions for modification of age-associated cognitive decline using a canine model of human aging. AGE 2005;27. S. 27 – 37. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3456092/pdf/11357_2005_Article_4001.pdf

Colangeli R, Antoni M, Cena F, et al.: The effect and tolerability of a neuroprotective nutraceutical containing phosphatidylserine and Ginkgo biloba on clinical signs of brain aging in dogs. A pilot multicenterstudy.  Veterinaria 2005;19: S.13–18.3843_2

Tighilet, B., Lacour, M: Pharmacological activity of the Ginkgo biloba extract (EGb 761) on equilibrium function recovery in the unilateral vestibular neurectomized cat. In: Journal of Vestibular Research, 1995, Vol. 5, No. 3, S. 187-200. http://www.jvr-web.org/Download/Volume_05/Number_3/v05_n3_a3.pdf

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