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Zeckenkrankheiten bei Hund, Katze und Pferd

Zeckenkrankheiten bei Hund, Katze und Pferd
Astragalus-membranaceus-Extrakt

Der monoglische Tragant enthält eine Vielzahl interessanter Pflanzeninhaltsstoffe und ist in den letzten Jahren vermehrt in den Fokus der Wissenschaft gerückt. Studien untersuchen den Einfluss von Astragalus auf die Regulation des Immunsystems.

EPA

Die Omega-3-Fettsäure Eicosapentaensäure (EPA) ist Ausgangsprodukt für die Synthese verschiedener Botenstoffe. Diese „Eicosanoide“ dienen häufig zur Regulation und Verringerung von Entzündungsprozessen. Aus diesem Grund wird EPA die Fähigkeit zur Modulation des Immunsystems zugesprochen.

Fenchel

Foetum vulgare wird seit Jahrhunderten bei Magen-Darm-Problemen eingesetzt. Hauptwirkstoffe sind Fenchon und trans-Anethol. Der Genuss von Fenchel soll positiv für Magen-Darm-Trakt und Gallenfluss sein.

Vitamin C (Ascorbinsäure)

Unsere Haustiere können Vitamin C eigenständig bilden. Es ist ein wichtiger Antioxidationsstoff und notwendig für Gelenke, Bindegewebe, Stoffwechsel und Immunsystem. Überschüssiges Vitamin C wird über die Nieren ausgeschieden und senkt deshalb den Urin-pH.

Vitamin E (Alpha-Tocopherol)

Dieses komplex aufgebaute Vitamin gehört zu den wichtigsten Antioxidanzien und schützt Fettsäuren, Carotinoide und andere Stoffe vor Oxidation und Zerstörung. Der Vitamin E-Bedarf schwankt stark und ist vom Futter sowie der Gesundheit des Darms abhängig. Insbesondere bei Erkrankungen sind Bedarf und Verbrauch erhöht.

OPC (Enovita®)

OPC (Oligomere Proanthocyanidine) gelten als wertvolle Substanzen für Herz-Kreislauf, Immunsystem, antioxidativen Status und Bewegungsapparat. Enovita®-OPC sind besonders rein und arm an Tanninen.

Bacillus velezensis

Darmbakterium mit positiven Auswirkungen auf Darmflora, Darm-pH und Abwehrfähigkeit (Immunkompetenz) des enteralen Immunsystems.

Enterococcus faecium

Gram-positives Bakterium mit zur Stabilisierung der Verdauung und des Immunsystems. Wichtig zur Erhaltung des physiologischen Mikrobioms beim Hund.

Lactobacillus acidophilus

Dieser für Hunde zugelassene Milchsäure-bildende Keim hat zahlreiche positive Eigenschaften auf Darmflora, Darmgesundheit und Immunsystem. Er stabilisiert zudem pH-Wert und Verdauung.

Kurkuma

Kurkuma als patentiertes Curcumin C3 mit den Hauptwirkstoffen der Gelben Milch: Curcumin, Demethoxycurcumin und Bisdemethoxycurcumin.

Piperin

Piperin, das Hauptalkaloid in Schwarzem Pfeffer, verbessert die Bioverfügbarkeit wichtiger Nährstoffe, insbesondere von Kurkuma und den enthaltenen Curcuminoiden.

Zecken und Zeckenkrankheiten bei Hund, Katze und Pferd: Warum Schutz heute wichtiger ist denn je

Zecken sind längst kein reines „Frühjahrsproblem“ mehr. Durch mildere Winter, längere warme Phasen und veränderte Lebensräume sind Zecken in vielen Regionen Deutschlands früher aktiv, länger unterwegs und teilweise auch in Gebieten zu finden, in denen sie früher seltener vorkamen.

Gleichzeitig reisen Hunde, Katzen und Pferde heute häufiger: Urlaub mit Hund, Tierschutztiere aus dem Ausland, Turnierreisen, Trainingsaufenthalte und Importpferde bringen nicht nur neue Tiere, sondern auch neue Erreger in den Alltag.

Das bedeutet: Neben klassischen heimischen Zeckenkrankheiten wie Borreliose oder Anaplasmose rücken sogenannte „Reisekrankheiten“ stärker in den Fokus. Dazu gehören unter anderem Babesiose, Ehrlichiose oder Hepatozoonose beim Hund.

Zeckenschutz ist deshalb nicht nur eine Frage des Komforts, sondern ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsvorsorge.

Warum Zecken durch Klimawandel und Reiseverkehr relevanter werden

Zecken brauchen passende Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Wirte. Werden Winter milder und Vegetationsperioden länger, können Zecken länger aktiv bleiben. Auch neue Zeckenarten können durch Zugvögel, Hundeimporte oder Tiertransporte eingeschleppt werden.

Für Tierhalter bedeutet das:

  • Zecken können inzwischen fast ganzjährig auftreten.
  • Das Risiko hängt nicht mehr nur vom „Waldspaziergang“ ab.
  • Auch Gärten, Parks, Weiden und Stadtrandgebiete können Zeckenlebensräume sein.
  • Reiserouten und Herkunftsländer von Tieren müssen stärker berücksichtigt werden.
  • Bei unklaren Symptomen sollte immer auch an zeckenübertragene Erkrankungen gedacht werden.

Zeckenarten in Deutschland

Nicht jede Zecke überträgt dieselben Erreger. Für Hunde, Katzen und Pferde sind vor allem folgende Arten relevant:

Zeckenart Typischer Lebensraum Bedeutung für Tiere Mögliche Erreger
Gemeiner Holzbock
(Ixodes ricinus)
Wälder, Wiesen, Parks, Gärten Häufigste Zeckenart in Deutschland Borrelien, Anaplasmen, FSME-Viren
Auwaldzecke
(Dermacentor reticulatus)
Feuchte Wiesen, Auwälder, Flusslandschaften Besonders wichtig für Hunde Babesien, Rickettsien
Braune Hundezecke
(Rhipicephalus sanguineus)
Warme Innenräume, Zwinger, südliche Länder Kann sich in Wohnungen vermehren Ehrlichien, Babesien
Hyalomma-Zecken Trocken-warme Regionen, zunehmend Einzelfunde in Mitteleuropa Vor allem bei Pferden auffällig Rickettsien, potenziell weitere Erreger

Überblick: Wichtige Zeckenerkrankungen nach Tierart

Erkrankung Hund Katze Pferd Kurzbewertung
Borrelioserelevantselten klinisch relevantmöglichoft schwer eindeutig zuzuordnen
AnaplasmoserelevantmöglichrelevantFieber, Mattigkeit, Blutbildveränderungen
Babesiosesehr relevantseltenals Piroplasmose relevantkann akut lebensbedrohlich sein
Ehrlichioserelevant, v. a. Reise-/Importhundeseltenseltenhäufig nach Aufenthalt in Südeuropa
HepatozoonoseReise-/ImporthundeseltenneinAufnahme infizierter Zecken, nicht nur Stich
Cytauxzoonoseneinselten, v. a. USA / Einzelfälle Europaneinschwere Katzenkrankheit
Equine Piroplasmoseneinneinrelevant bei Reise/ImportTheileria/Babesia beim Pferd

Zeckenerkrankungen bei Hunden

Hunde sind besonders gefährdet, weil sie viel im Gras, Unterholz und Gebüsch unterwegs sind. Zudem reisen Hunde häufig mit in den Urlaub oder kommen aus Regionen, in denen andere Zecken und Erreger verbreitet sind.

Borreliose beim Hund

Borreliose wird durch Bakterien der Gruppe Borrelia burgdorferi sensu lato ausgelöst. Die Übertragung erfolgt meist erst nach längerem Saugen der Zecke.

Mögliche Symptome sind:

  • Lahmheit, oft wechselnd
  • Gelenkschmerzen
  • Fieber
  • Mattigkeit
  • Appetitverlust
  • geschwollene Lymphknoten
  • selten Nierenbeteiligung

Die Diagnose ist anspruchsvoll. Ein positiver Antikörpertest zeigt nur, dass Kontakt mit Borrelien stattgefunden hat. Behandelt wird in der Regel antibiotisch, meist mit Doxycyclin.

Anaplasmose beim Hund

Die canine Anaplasmose wird meist durch Anaplasma phagocytophilum verursacht. Der Erreger befällt weiße Blutkörperchen.

Typische Zeichen sind:

  • Fieber
  • Mattigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Lahmheit
  • Gelenkschmerzen
  • vergrößerte Lymphknoten
  • Blutungsneigung durch niedrige Thrombozyten

Die Standardtherapie erfolgt häufig mit Doxycyclin. Bei schweren Verläufen sind unterstützende Maßnahmen sinnvoll.

Babesiose beim Hund

Babesien sind einzellige Blutparasiten, die rote Blutkörperchen befallen und zerstören. Dadurch kann es zu Blutarmut, Gelbsucht und schweren Kreislaufproblemen kommen.

Mögliche Symptome:

  • hohes Fieber
  • Schwäche
  • blasse oder gelbliche Schleimhäute
  • dunkler Urin
  • schnelle Atmung
  • Appetitverlust
  • Milzvergrößerung
  • im schweren Fall Schock

Ehrlichiose beim Hund

Die Ehrlichiose wird vor allem durch Ehrlichia canis verursacht und durch die Braune Hundezecke übertragen.

Typische Symptome:

  • Fieber
  • Mattigkeit
  • Nasenbluten
  • Blutungsneigung
  • Gewichtsverlust
  • geschwollene Lymphknoten
  • Augenveränderungen
  • chronische Schwäche

Zeckenerkrankungen bei Katzen

Katzen werden seltener mit zeckenübertragenen Erkrankungen vorgestellt als Hunde. Das bedeutet aber nicht, dass Zecken für Katzen harmlos sind.

Wichtig: Viele Wirkstoffe, die für Hunde zugelassen sind, sind für Katzen gefährlich oder tödlich.

Anaplasmose bei Katzen

Auch Katzen können sich mit Anaplasma phagocytophilum infizieren.

  • Fieber
  • Mattigkeit
  • Appetitverlust
  • Lahmheit
  • vergrößerte Lymphknoten
  • blasse Schleimhäute

Borreliose bei Katzen

Katzen können Kontakt mit Borrelien haben, klinische Erkrankungen sind jedoch deutlich seltener als beim Menschen oder Hund.

  • Fieber
  • Lahmheit
  • Mattigkeit
  • Appetitverlust

Cytauxzoonose bei Katzen

Die Cytauxzoonose ist eine schwere, durch Zecken übertragene Protozoeninfektion der Katze.

  • hohes Fieber
  • starke Mattigkeit
  • Atemnot
  • Gelbsucht
  • blasse Schleimhäute
  • Appetitverlust
  • vergrößerte Lymphknoten

Zeckenerkrankungen bei Pferden

Pferde stehen auf Weiden, laufen durch hohes Gras und sind dadurch regelmäßig Zecken ausgesetzt.

Anaplasmose beim Pferd

Die equine granulozytäre Anaplasmose wird durch Anaplasma phagocytophilum verursacht.

  • hohes Fieber
  • Mattigkeit
  • Fressunlust
  • steifer Gang
  • Ödeme an den Gliedmaßen
  • punktförmige Blutungen
  • niedrige Thrombozyten
  • Ataxie oder Bewegungsunlust

Borreliose beim Pferd

Borrelien können auch Pferde infizieren. Die klinische Bedeutung ist jedoch schwierig zu bewerten.

  • wechselnde Lahmheiten
  • Muskelverspannungen
  • Mattigkeit
  • Leistungsabfall
  • Berührungsempfindlichkeit
  • selten neurologische Symptome

Equine Piroplasmose

Die equine Piroplasmose wird durch Blutparasiten wie Theileria equi oder Babesia caballi verursacht.

  • Fieber
  • Mattigkeit
  • Blutarmut
  • Gelbsucht
  • dunkler Urin
  • Leistungsabfall
  • Ödeme
  • Gewichtsverlust
  • schwere Kreislaufprobleme

Behandlungs- und Schutzprotokolle gegen Zecken

Zeckenschutz sollte planvoll erfolgen. Entscheidend sind Tierart, Lebensstil, Region, Reiseverhalten und Gesundheitsstatus.

Protokoll 1: Hund ohne Reisehistorie, normales Risiko

Maßnahme Empfehlung
ZeckenschutzTierärztlich empfohlenes Spot-on, Halsband oder Tablette
KontrolleNach jedem Spaziergang absuchen
EntfernungZecke hautnah mit Zeckenzange entfernen
Beobachtung2–4 Wochen auf Fieber, Mattigkeit und Lahmheit achten
TestungBei Symptomen oder auffälligem Blutbild

Protokoll 2: Hund mit hohem Risiko oder Reiseprofil

Maßnahme Empfehlung
Repellierender SchutzProdukt mit abwehrender Wirkung prüfen, besonders bei Reiseprofil
Ganzjährige StrategieJe nach Region und Risiko auch außerhalb der klassischen Saison
ReisecheckVor Reise tierärztliche Beratung zu Zecken, Sandmücken und Herzwurm
ScreeningBei Importhunden oder Symptomen: Babesiose, Ehrlichiose, Anaplasmose, Leishmaniose und Dirofilariose
NachkontrolleBei Fieber, Schwäche, dunklem Urin oder Blutungsneigung sofort tierärztlich abklären lassen

Protokoll 3: Katze

  • Niemals Hundepräparate bei Katzen anwenden.
  • Permethrin ist für Katzen giftig.
  • Nur für Katzen zugelassene Präparate verwenden.
  • Freigänger regelmäßig absuchen.
  • Bei Fieber, Mattigkeit oder Appetitverlust nach Zeckenbefall tierärztlich abklären lassen.

Protokoll 4: Pferd

  • tägliche Kontrolle an Kopf, Mähne, Schweifrübe, Brust, Schlauch/Euter und Beinen
  • Weidemanagement mit kurzen Grasrändern
  • Vermeidung stark zeckenbelasteter Randbereiche
  • geeignete Repellentien nach tierärztlicher Empfehlung
  • Fiebermessen bei Mattigkeit oder Leistungsabfall
  • Blutbild und Erregerdiagnostik bei Fieber nach Zeckenbefall

Warum natürliche Zeckenabwehr oft nicht ausreicht

1. Die Wirkung ist unzuverlässig

Kokosöl, Schwarzkümmelöl, Bernsteinketten, Knoblauch, ätherische Öle oder Kräutermischungen zeigen in der Praxis sehr unterschiedliche Ergebnisse.

2. Kein sicherer Schutz vor Erregern

Selbst wenn ein natürlicher Stoff einzelne Zecken abschreckt, bedeutet das nicht, dass die Übertragung von Krankheitserregern sicher verhindert wird.

3. Ätherische Öle können problematisch sein

Besonders Katzen reagieren empfindlich auf viele ätherische Öle. Auch Hunde können Hautreizungen oder Unverträglichkeiten entwickeln.

4. Knoblauch ist kein harmloser Zeckenschutz

Knoblauch kann bei Hund und Katze in relevanten Mengen die roten Blutkörperchen schädigen.

5. Reise- und Risikotiere brauchen belastbare Prophylaxe

Bei Hunden mit Südeuropa-Reisen, Importhunden, Jagdhunden, Pferden in zeckenreichen Gebieten oder immungeschwächten Tieren sollte Zeckenschutz nicht experimentell sein.

Was tun nach einem Zeckenstich?

Richtig entfernen

  • Zecke möglichst hautnah greifen
  • gerade und ruhig herausziehen
  • nicht quetschen
  • kein Öl, Klebstoff oder Alkohol auf die Zecke geben
  • Stichstelle beobachten

Wann zum Tierarzt?

  • Fieber
  • Mattigkeit
  • Appetitverlust
  • Lahmheit
  • Gelenkschmerzen
  • dunkler Urin
  • blasse oder gelbe Schleimhäute
  • Nasenbluten
  • Atemnot
  • neurologische Symptome
  • plötzlicher Leistungsabfall beim Pferd

Unterstützung aus nutrizeutischer Sicht

Nutrizeutische Unterstützung kann den Organismus stärken, ersetzt aber keine Zeckenprophylaxe und keine tierärztliche Behandlung einer akuten Infektion.

Unterstützung bei Hund und Katze

CaniMove immune / FeliMove immune
  • starke Antikörper-Antwort
  • Rekonvaleszenz
  • ältere Tiere
  • chronische Belastung
  • parallel zu Antibiotikatherapien

Insbesondere EPA ist hier eine spannende Substanz zur Unterstützung des Immunsystems. Ziel ist eine ausgewogene Immunmodulation.

CaniMove motion / FeliMove motion

Unsere motion-Produkte sind interessant, wenn Zeckenkrankheiten oder entzündliche Prozesse den Bewegungsapparat belasten oder wenn bereits Gelenkprobleme bestehen.

Wichtig: Lahmheit nach Zeckenbefall sollte nicht einfach als „Gelenkproblem“ abgetan werden. Erst muss eine infektiöse Ursache tierärztlich abgeklärt werden.

Unterstützung beim Pferd

EquiMove blood

EquiMove blood kann interessant sein, wenn Blutbildung, Sauerstofftransport und Regeneration im Fokus stehen.

  • Blutbildung
  • Leistungsfähigkeit
  • Regeneration
  • Kreislauf
EquiMove immune

EquiMove immune kann Pferde in Phasen erhöhter Belastung unterstützen, etwa bei häufigem Zeckenbefall, unklarem Immunstatus sowie bei und nach der Therapie von Zeckenerkrankungen.

Prä- und Probiotika

Sowohl Präbiotika wie VitalPulver PUR BioMos® als auch aktive Probiotika wie CaniMove digest, FeliMove digest, EquiMove digest oder CaniMove probiotic können während der primären Therapie eine sinnvolle Ergänzung sein.

Fazit: Zeckenschutz ist Gesundheitsvorsorge

Zecken sind klein, aber die Krankheiten, die sie übertragen können, sind ernst. Durch Klimawandel, Reiseverkehr und veränderte Zeckenverbreitung wird ein durchdachtes Zeckenmanagement immer wichtiger.

Die wichtigsten Regeln lauten:

  1. Zecken konsequent vorbeugen.
  2. Tiere regelmäßig absuchen.
  3. Zecken korrekt entfernen.
  4. Nach Zeckenbefall auf Symptome achten.
  5. Bei Reise- oder Importtieren gezielt testen.
  6. Natürliche Zeckenabwehr nicht überschätzen.
  7. Nutrizeutische Unterstützung sinnvoll einsetzen – aber nicht als Ersatz für Diagnostik, Prophylaxe oder Therapie.

Wer Hund, Katze oder Pferd ganzheitlich schützen möchte, kombiniert wirksame Zeckenprophylaxe, gutes Management, tierärztliche Diagnostik und gezielte Unterstützung des Organismus.

Astragalus-membranaceus-Extrakt

Der monoglische Tragant enthält eine Vielzahl interessanter Pflanzeninhaltsstoffe und ist in den letzten Jahren vermehrt in den Fokus der Wissenschaft gerückt. Studien untersuchen den Einfluss von Astragalus auf die Regulation des Immunsystems.

EPA

Die Omega-3-Fettsäure Eicosapentaensäure (EPA) ist Ausgangsprodukt für die Synthese verschiedener Botenstoffe. Diese „Eicosanoide“ dienen häufig zur Regulation und Verringerung von Entzündungsprozessen. Aus diesem Grund wird EPA die Fähigkeit zur Modulation des Immunsystems zugesprochen.

Fenchel

Foetum vulgare wird seit Jahrhunderten bei Magen-Darm-Problemen eingesetzt. Hauptwirkstoffe sind Fenchon und trans-Anethol. Der Genuss von Fenchel soll positiv für Magen-Darm-Trakt und Gallenfluss sein.

Vitamin C (Ascorbinsäure)

Unsere Haustiere können Vitamin C eigenständig bilden. Es ist ein wichtiger Antioxidationsstoff und notwendig für Gelenke, Bindegewebe, Stoffwechsel und Immunsystem. Überschüssiges Vitamin C wird über die Nieren ausgeschieden und senkt deshalb den Urin-pH.

Vitamin E (Alpha-Tocopherol)

Dieses komplex aufgebaute Vitamin gehört zu den wichtigsten Antioxidanzien und schützt Fettsäuren, Carotinoide und andere Stoffe vor Oxidation und Zerstörung. Der Vitamin E-Bedarf schwankt stark und ist vom Futter sowie der Gesundheit des Darms abhängig. Insbesondere bei Erkrankungen sind Bedarf und Verbrauch erhöht.

OPC (Enovita®)

OPC (Oligomere Proanthocyanidine) gelten als wertvolle Substanzen für Herz-Kreislauf, Immunsystem, antioxidativen Status und Bewegungsapparat. Enovita®-OPC sind besonders rein und arm an Tanninen.

Bacillus velezensis

Darmbakterium mit positiven Auswirkungen auf Darmflora, Darm-pH und Abwehrfähigkeit (Immunkompetenz) des enteralen Immunsystems.

Enterococcus faecium

Gram-positives Bakterium mit zur Stabilisierung der Verdauung und des Immunsystems. Wichtig zur Erhaltung des physiologischen Mikrobioms beim Hund.

Lactobacillus acidophilus

Dieser für Hunde zugelassene Milchsäure-bildende Keim hat zahlreiche positive Eigenschaften auf Darmflora, Darmgesundheit und Immunsystem. Er stabilisiert zudem pH-Wert und Verdauung.

Kurkuma

Kurkuma als patentiertes Curcumin C3 mit den Hauptwirkstoffen der Gelben Milch: Curcumin, Demethoxycurcumin und Bisdemethoxycurcumin.

Piperin

Piperin, das Hauptalkaloid in Schwarzem Pfeffer, verbessert die Bioverfügbarkeit wichtiger Nährstoffe, insbesondere von Kurkuma und den enthaltenen Curcuminoiden.