CaniMove motion & CaniMove active: Das starke Doppel für Gelenke und Bewegungsfreude beim Hund
Gelenke täglich mit wertvollen Nährstoffen versorgen – und bei besonderen Belastungen gezielt ergänzen. Genau auf diesem Prinzip beruht die Kombination aus CaniMove motion und CaniMove active. Zwei unterschiedliche Rezepturen, die sich sinnvoll ergänzen und insbesondere für Hunde mit erhöhten Anforderungen an ihren Bewegungsapparat interessant sind.
Ob altersbedingte Gelenkveränderungen, Arthrose, längere Spaziergänge oder ein besonders aktiver Alltag: Gelenke, Muskeln, Sehnen und Bänder sind täglich hohen mechanischen Belastungen ausgesetzt. Mit zunehmendem Alter können die natürlichen Anpassungs- und Regenerationsprozesse nachlassen.
CaniMove motion und CaniMove active verfolgen deshalb zwei unterschiedliche, sich ergänzende Ansätze:
- CaniMove motion liefert eine umfangreiche Basisversorgung mit ausgewählten Strukturbausteinen, Vitaminen, Spurenelementen und moderat eingesetzten Pflanzenstoffen – konzipiert für die langfristige, tägliche Ergänzung.
- CaniMove active setzt auf eine konzentrierte Kombination aus Palmitoylethanolamid (PEA), Boswelliasäuren, Harpagosid und Salicin – für die zusätzliche Versorgung in Phasen besonderer Beanspruchung.
Zusammen bilden die beiden Produkte ein durchdachtes Konzept für die ernährungsphysiologische Begleitung des Bewegungsapparates.
Arthrose beim Hund: Warum eine langfristige Strategie wichtig ist
Arthrose, medizinisch auch Osteoarthritis genannt, gehört zu den häufigsten chronischen Gelenkerkrankungen des Hundes. Anders als der Begriff „Gelenkverschleiß“ vermuten lässt, handelt es sich nicht ausschließlich um eine Abnutzung des Gelenkknorpels.
Vielmehr betrifft Arthrose das gesamte Gelenk: Knorpel, Gelenkflüssigkeit, Gelenkkapsel, Knochen, Bänder und die umgebende Muskulatur können an den Veränderungen beteiligt sein. Hinzu kommen entzündliche Vorgänge und eine veränderte Schmerzverarbeitung.
Typische Anzeichen sind Schwierigkeiten beim Aufstehen, Steifheit nach Ruhephasen, eine nachlassende Bewegungsfreude oder Lahmheiten. Manche Hunde zeigen Beschwerden vor allem nach längeren Spaziergängen, intensiver Belastung oder bei Wetterumschwüngen.
Gerade weil Arthrose eine chronische Erkrankung ist, sollte ihre Betreuung langfristig ausgerichtet sein. Neben tierärztlicher Schmerztherapie, angepasster Bewegung, Gewichtskontrolle und gegebenenfalls Physiotherapie kann eine gezielte Nährstoffversorgung ein zusätzlicher Baustein sein.
Hier setzt das CaniMove-Konzept an.
1. CaniMove motion – Premium-Versorgung für die tägliche Gelenkpflege
CaniMove motion wurde als umfassende Nährstoffkombination für den Bewegungsapparat entwickelt.
Die Rezeptur beschränkt sich nicht auf einen einzelnen Inhaltsstoff, sondern kombiniert mehrere Substanzgruppen, die unterschiedliche physiologische Aufgaben erfüllen.
Glucosamin – ein natürlicher Bestandteil der Knorpelmatrix
Glucosamin ist ein Aminozucker und Ausgangsstoff für die Bildung verschiedener Glykosaminoglykane. Diese sind Bestandteil der extrazellulären Knorpelmatrix und tragen zu deren wasserbindenden Eigenschaften bei.
CaniMove motion enthält Glucosamin in Form von Glucosaminhydrochlorid.
Die klinische Forschung zu Glucosamin bei Hunden zeigt unterschiedliche Ergebnisse. McCarthy und Kollegen untersuchten 2007 eine Kombination aus Glucosamin und Chondroitinsulfat bei 35 Hunden mit Arthrose. Nach 70 Tagen wurden Verbesserungen verschiedener klinischer Parameter dokumentiert, wobei die Wirkung später einsetzte als unter dem Vergleichsmedikament Carprofen.
Eine umfangreiche Metaanalyse aus dem Jahr 2022 konnte allerdings für Glucosamin-Chondroitin-Präparate insgesamt keinen überzeugenden schmerzlindernden Effekt bei Hunden und Katzen bestätigen.
Die Bedeutung für CaniMove motion: Glucosamin wird hier vor allem als ernährungsphysiologisch relevanter Strukturbaustein eingesetzt – nicht als Ersatz für ein Schmerzmittel.
Studien: McCarthy et al., 2007; Barbeau-Grégoire et al., 2022.
Grünlippmuschel – natürliche Vielfalt aus dem Meer
Die neuseeländische Grünlippmuschel (Perna canaliculus) liefert unter anderem Glykosaminoglykane und besondere Lipidbestandteile.
Glykosaminoglykane spielen eine wichtige Rolle in der Gelenkphysiologie. Sie können große Wassermengen binden und sind an den besonderen mechanischen Eigenschaften des Knorpelgewebes beteiligt.
Für Grünlippmuschelpräparate existieren auch klinische Untersuchungen an Hunden. Pollard und Kollegen untersuchten 2006 in einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie 81 Hunde mit degenerativen Gelenkerkrankungen über 56 Tage. Die Untersuchung liefert Hinweise auf einen möglichen Nutzen bestimmter Grünlippmuschelextrakte bei der ernährungsbezogenen Begleitung von Gelenkbeschwerden.
Die Ergebnisse lassen sich allerdings nicht automatisch auf jeden Extrakt und jede Dosierung übertragen.
CaniMove motion enthält 18 % Grünlippmuschel und kombiniert diese mit weiteren Strukturbausteinen.
Studie: Pollard et al., 2006.
MSM – organischer Schwefel für Bindegewebe und Bewegungsapparat
Methylsulfonylmethan, kurz MSM, ist eine organische Schwefelverbindung.
Schwefel ist Bestandteil zahlreicher körpereigener Moleküle und spielt eine wichtige Rolle im Stoffwechsel schwefelhaltiger Aminosäuren sowie verschiedener Strukturproteine.
MSM wird seit vielen Jahren im Bereich der Gelenkernährung eingesetzt. Klinische Humanstudien bei Kniearthrose beschreiben teilweise positive Veränderungen von Beschwerden und Funktion. Aussagekräftige Untersuchungen speziell an Hunden sind dagegen begrenzt.
In CaniMove motion ergänzt MSM mit einem Anteil von 15 % die Versorgung durch Glucosamin und Grünlippmuschel.
Hyaluronsäure – wichtig für die Gelenkflüssigkeit
Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil der Synovialflüssigkeit und der extrazellulären Matrix.
Sie trägt maßgeblich zu den viskoelastischen Eigenschaften der Gelenkflüssigkeit bei. Diese Eigenschaften sind unter anderem für die Schmierung der Gelenkflächen und für die mechanischen Funktionen des Gelenks wichtig.
CaniMove motion enthält hochmolekulare Hyaluronsäure in Form von Natriumhyaluronat.
Die biologische Funktion körpereigener Hyaluronsäure ist gut beschrieben. Für die Wirksamkeit oral aufgenommener Hyaluronsäure beim arthrotischen Hund ist die klinische Datenlage jedoch deutlich begrenzter.
Mangan, Selen, Vitamin E und der B-Komplex
Ein leistungsfähiger Bewegungsapparat benötigt mehr als Knorpelbausteine.
Deshalb ergänzt CaniMove motion seine Rezeptur mit ausgewählten Mikronährstoffen:
Mangan ist als Cofaktor verschiedener Enzyme am Stoffwechsel beteiligt und spielt unter anderem bei der Bildung von Bestandteilen des Bindegewebes eine Rolle.
Selen ist Bestandteil antioxidativ wirkender Selenoproteine, darunter verschiedener Glutathionperoxidasen.
Vitamin E trägt als fettlösliches Antioxidans zum Schutz von Zellmembranen vor oxidativen Einflüssen bei.
B-Vitamine unterstützen zahlreiche Stoffwechselprozesse, darunter die Energiegewinnung und die normale Funktion des Nervensystems.
Entscheidend ist dabei die bedarfsgerechte Versorgung. Eine zusätzliche Zufuhr oberhalb des physiologischen Bedarfs führt nicht zwangsläufig zu einem zusätzlichen Nutzen.
Teufelskralle und Weidenrinde – bewusst als ergänzende Pflanzenstoffe
Eine Besonderheit von CaniMove motion ist die zusätzliche Verwendung von Teufelskralle (Harpagophytum procumbens) und Weidenrinde (Salix-Arten).
Die Teufelskralle enthält charakteristische Iridoidglykoside, insbesondere Harpagosid. Weidenrinde liefert unter anderem Salicin und verwandte phenolische Substanzen.
Beide Pflanzen besitzen eine lange Anwendungstradition bei Beschwerden des Bewegungsapparates. Aus Humanstudien und pharmakologischen Untersuchungen liegen Hinweise auf mögliche Einflüsse auf entzündungsbezogene Prozesse vor.
Bei CaniMove motion stehen diese Pflanzenstoffe nicht als intensive Einzelanwendung im Mittelpunkt, sondern ergänzen eine breit angelegte Nährstoffversorgung.
Die Rezeptur ist auf den regelmäßigen Einsatz ausgerichtet. Auch bei moderater Dosierung gilt jedoch: Pflanzenstoffe können unerwünschte Wirkungen und Wechselwirkungen verursachen. Deshalb sind individuelle Verträglichkeit und gegebenenfalls tierärztliche Rücksprache wichtig.
2. CaniMove active – konzentrierte Ergänzung für besondere Belastungsphasen
Während CaniMove motion den Schwerpunkt auf eine breite Basisversorgung legt, verfolgt CaniMove active einen anderen Ansatz.
Hier stehen ausgewählte bioaktive Substanzen und hochkonzentrierte Pflanzenbestandteile im Vordergrund.
Die Rezeptur enthält:
- Palmitoylethanolamid (PEA)
- Weihrauch mit 65 % Boswelliasäuren
- Teufelskralle mit 2,5 % Harpagosid
- Weidenrinde mit 25 % Salicin
- Piperin
CaniMove active ist damit die gezielte Ergänzung zur breiten Nährstoffversorgung durch CaniMove motion.
PEA – ein körpereigenes Lipidmolekül im Fokus der Forschung
Palmitoylethanolamid, kurz PEA, gehört zu den sogenannten N-Acylethanolaminen. Dabei handelt es sich um körpereigene Lipidmoleküle, die an verschiedenen physiologischen Regulationsprozessen beteiligt sind.
PEA wird insbesondere im Zusammenhang mit neuroinflammatorischen Vorgängen, Mastzellen, Gliazellen und der Schmerzverarbeitung erforscht.
Eine besonders interessante Untersuchung wurde im Februar 2026 veröffentlicht.
In einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten klinischen Studie erhielten 50 Hunde und 50 Katzen mit Gelenkschmerzen sechs Wochen lang entweder eine spezielle PEA-Formulierung (Levagen+) oder ein Placebo.
Bei den Hunden wurden unter PEA signifikante Verbesserungen verschiedener Schmerz- und Funktionseinschätzungen dokumentiert. Der Anteil erfolgreich behandelter Hunde betrug 76 % gegenüber 40 % in der Placebogruppe.
Diese Ergebnisse sind vielversprechend und unterstreichen das wissenschaftliche Interesse an PEA. Sie belegen allerdings keine identische Wirkung anderer PEA-Formulierungen oder von CaniMove active selbst.
Studie: Briskey et al., 2026 – Frontiers in Veterinary Science.
Weihrauch – Boswelliasäuren im Mittelpunkt
Weihrauch aus Boswellia serrata enthält verschiedene Triterpensäuren, die als Boswelliasäuren bezeichnet werden.
Insbesondere bestimmte Boswelliasäuren werden auf ihre Einflüsse auf entzündungsbezogene Signalwege untersucht.
Dass Weihrauch auch beim Hund interessant sein kann, zeigt eine klinische Untersuchung von Reichling und Kollegen aus dem Jahr 2004.
In dieser offenen, multizentrischen Studie erhielten Hunde mit chronischen Gelenk- und Wirbelsäulenbeschwerden sechs Wochen lang einen standardisierten Weihrauchextrakt. Bereits nach zwei Wochen wurde bei 71 % der auswertbaren Hunde eine als gut oder sehr gut eingestufte Gesamtwirkung beschrieben. Nach sechs Wochen waren verschiedene klinische Symptome, darunter Lahmheit und Steifheit, gegenüber Studienbeginn reduziert.
Da die Studie keine Placebogruppe hatte, lässt sich daraus kein gesicherter kausaler Behandlungseffekt ableiten.
CaniMove active enthält einen besonders hohen Anteil standardisierter Boswelliasäuren.
Studie: Reichling et al., 2004.
Teufelskralle – Harpagosid als charakteristische Leitsubstanz
Teufelskralle ist insbesondere wegen ihres Gehalts an Harpagosid bekannt.
Harpagosid gehört zur Stoffgruppe der Iridoidglykoside und wird im Rahmen pharmakologischer Studien zu Entzündungsprozessen und Gelenkbeschwerden untersucht.
Eine wissenschaftliche Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2007 wertete 14 klinische Untersuchungen zur Verwendung von Teufelskralle bei menschlicher Arthrose aus. Die Ergebnisse lieferten Hinweise auf einen möglichen symptomatischen Nutzen bestimmter Präparate. Die Qualität und Aussagekraft der Studien unterschieden sich allerdings erheblich.
Für Hunde ist die klinische Evidenz deutlich geringer.
CaniMove active enthält Teufelskralle mit einem standardisierten Harpagosidgehalt von 2,5 %. Damit lässt sich die zugeführte Menge des charakteristischen Pflanzenbestandteils präzise bestimmen.
Studie: Übersichtsarbeit zu Teufelskralle bei Arthrose, 2007.
Weidenrinde – Salicin und seine besondere Beziehung zu ASS
Die Weidenrinde ist eine traditionelle pflanzliche Quelle salicylathaltiger Verbindungen.
Ihr bekannter Inhaltsstoff Salicin wird nach der Aufnahme im Körper unter anderem zu Salicylsäure verstoffwechselt.
Daraus ergibt sich eine interessante Beziehung zur Acetylsalicylsäure (ASS), einem bekannten Arzneistoff, dessen chemische Entwicklung historisch eng mit der Salicylatforschung verbunden ist.
Salicin und ASS sind jedoch nicht identisch. Insbesondere die irreversible Hemmung der Thrombozytenfunktion durch ASS lässt sich nicht einfach auf Weidenrindenextrakte übertragen.
In einer placebokontrollierten Humanstudie mit 78 Arthrosepatienten zeigte ein standardisierter Weidenrindenextrakt über zwei Wochen einen moderaten Vorteil bei der Schmerzbewertung. Eine weitere, größere Untersuchung konnte dagegen keine überzeugende Überlegenheit gegenüber Placebo zeigen.
Diese Ergebnisse verdeutlichen, dass die Wirkung von Pflanzenextrakten dosis- und präparateabhängig ist.
Bei CaniMove active wird Weidenrinde mit einem definierten Salicingehalt von 25 % eingesetzt. Anders als bei CaniMove motion steht hier eine konzentrierte pflanzliche Ergänzung im Vordergrund.
Wichtig: Auch salicylathaltige Pflanzenstoffe können bei empfindlichen Tieren unerwünschte Wirkungen verursachen. Besonders bei gleichzeitiger Gabe entzündungshemmender Arzneimittel sollte die Kombination tierärztlich geprüft werden.
Studien: Schmid et al., 2001; Biegert et al., 2004.
3. CaniMove motion und CaniMove active im direkten Vergleich
Beide Produkte erfüllen unterschiedliche Aufgaben innerhalb eines gemeinsamen Versorgungskonzepts.
| Eigenschaft | CaniMove motion | CaniMove active |
|---|---|---|
| Grundkonzept | Breite Nährstoffversorgung | Konzentrierte Ergänzung |
| Schwerpunkt | Knorpel, Bindegewebe, Muskeln und Nerven | Schmerz- und Entzündungskontrolle als Forschungsansatz der Inhaltsstoffe |
| Glucosamin, MSM, Hyaluronsäure | Ja | Nein |
| Grünlippmuschel | Ja | Nein |
| B-Vitamine, Vitamin E, Mangan, Selen | Ja | Nein |
| PEA | Nein | Ja |
| Boswelliasäuren | Nein | Ja |
| Teufelskralle | Ja | Ja, hochdosiert |
| Weidenrinde | Ja | Ja, hochdosiert |
| Empfohlenes Konzept | Dauerhafte Basisversorgung | Kurweise intensive Ergänzung |
Die entscheidende Idee: CaniMove active soll CaniMove motion nicht ersetzen, sondern die vorhandene Basisversorgung gezielt ergänzen.
4. Gemeinsam stark: Das CaniMove Arthrose-Doppel
Bei Arthrose verändern sich nicht nur einzelne Gelenkbestandteile. Der gesamte Bewegungsapparat ist betroffen, und häufig wechseln sich stabilere Phasen mit Tagen erhöhter Beschwerden ab.
Eine langfristig ausgerichtete Nährstoffversorgung kann deshalb mit einer zeitweiligen zusätzlichen Ergänzung kombiniert werden.
Die Basis: CaniMove motion täglich
CaniMove motion liefert regelmäßig ausgewählte Strukturbausteine und Mikronährstoffe.
Das ist besonders interessant für ältere Hunde, größere Hunderassen, sportlich aktive Tiere und Hunde mit bereits bestehenden degenerativen Gelenkveränderungen.
Die Ergänzung: CaniMove active bei besonderem Bedarf
CaniMove active kann zusätzlich eingesetzt werden, wenn der Bewegungsapparat besonders beansprucht wird.
Typische Situationen sind:
Längere Spaziergänge und Wanderungen: Wenn ein Hund ungewohnt lange unterwegs ist, werden Gelenke, Sehnen und Muskeln stärker belastet als im normalen Alltag.
Intensives Spielen und Toben: Gerade lebhafte Hunde überschätzen ihre Belastbarkeit gelegentlich – besonders dann, wenn bereits Gelenkveränderungen bestehen.
Wetterumschwünge: Manche Besitzer beobachten bei ihren Hunden eine zunehmende Steifheit oder veränderte Bewegungsfreude bei wechselhaftem Wetter. Der wissenschaftliche Zusammenhang ist beim Hund bislang nicht ausreichend geklärt, die Beobachtung lässt sich aber im individuellen Bewegungsprotokoll berücksichtigen.
Phasen erhöhter Gelenkbeschwerden: Bei bereits diagnostizierter Arthrose kann eine zusätzliche Nährstoffversorgung Bestandteil eines tierärztlich begleiteten Gesamtkonzepts sein. Neue oder deutliche Lahmheiten müssen allerdings untersucht werden und dürfen nicht lediglich mit Ergänzungsfuttermitteln überbrückt werden.
5. Wie lassen sich beide Produkte kombinieren?
Grundsätzlich wird CaniMove motion als tägliche Basis eingesetzt. CaniMove active kann entsprechend der Fütterungsempfehlung ergänzend hinzukommen.
Für CaniMove active beschreibt der Hersteller folgende Orientierungszeiträume:
| Situation | Vorgesehene Ergänzungsdauer |
|---|---|
| Wetterumschwung | 3–5 Tage |
| Intensives Toben oder Spielen | 3–5 Tage |
| Ungewohnt langer Spaziergang | 2–3 Tage |
| Sonstige erhöhte Belastungen | Bis zu 1–2 Wochen |
Dies sind Empfehlungen, jedes Tier ist aber anders. Bei manchen Patienten kann auch eine dauerhafte Gabe beider Produkte erwogen werden. Bei bestehenden Erkrankungen sowie bei gleichzeitiger Arzneimittelgabe sollte die Anwendung individuell abgestimmt werden.
Da beide Präparate Teufelskralle und Weidenrinde enthalten, werden bei gleichzeitiger Gabe auch diese Pflanzenbestandteile addiert. Die gemeinsame Anwendung ist deshalb nicht automatisch für jeden Hund geeignet.
6. Was sagt die Wissenschaft zur Kombination?
Die einzelnen Inhaltsstoffe von CaniMove motion und CaniMove active sind unterschiedlich gut untersucht.
Für Grünlippmuschel, Glucosamin-Kombinationen, PEA und Weihrauch existieren klinische Studien am Hund. Für Teufelskralle, Weidenrinde und MSM liegen zudem Humanstudien und pharmakologische Untersuchungen vor.
Das bedeutet jedoch nicht, dass sämtliche Ergebnisse unmittelbar auf die vorliegenden Produkte übertragen werden können.
Insbesondere wurde die konkrete Kombination aus CaniMove motion und CaniMove active bislang nicht in einer veröffentlichten randomisierten klinischen Studie untersucht.
Der gemeinsame Einsatz basiert daher auf einem ernährungsphysiologischen Konzept, das verschiedene Stoffgruppen und Anwendungsziele miteinander verbindet.
Für die tierärztliche Begleitung einer Arthrose bleiben gleichzeitig Gewichtskontrolle, angepasste körperliche Aktivität, Physiotherapie und bei Bedarf eine wirksame medikamentöse Schmerzbehandlung wesentliche Bestandteile.
7. Fazit: Zwei Rezepturen, ein gemeinsames Ziel
CaniMove motion und CaniMove active ergänzen sich durch ihre unterschiedlichen Schwerpunkte.
CaniMove motion liefert eine umfangreiche tägliche Versorgung mit Glucosamin, MSM, Grünlippmuschel, Hyaluronsäure, Vitaminen, Spurenelementen und ausgewählten Pflanzenstoffen.
CaniMove active setzt auf eine konzentrierte Kombination aus PEA, Boswelliasäuren, Harpagosid und Salicin. Damit bietet es eine zusätzliche Ergänzung für ausgewählte Phasen besonderer Beanspruchung.
Gerade bei älteren Hunden und Tieren mit Arthrose ist es sinnvoll, nicht nur auf einzelne Tage mit Beschwerden zu schauen, sondern den Bewegungsapparat langfristig im Blick zu behalten.
CaniMove motion für die tägliche Basis. CaniMove active für besondere Belastungsphasen. Zusammen ein durchdachtes Doppel für Gelenke und Bewegungsfreude.
Hinweis: CaniMove motion und CaniMove active sind Ergänzungsfuttermittel. Sie sind nicht zur Behandlung, Heilung oder Verhinderung von Arthrose oder anderen Erkrankungen bestimmt. Anhaltende Beschwerden, plötzlich auftretende Lahmheiten oder deutliche Schmerzreaktionen müssen tierärztlich untersucht werden. Bei gleichzeitiger Gabe von Schmerzmitteln, Entzündungshemmern, Gerinnungshemmern oder bei bestehenden Magen-Darm-Erkrankungen sollte die Anwendung vorab tierärztlich abgeklärt werden.